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Wälderweg

Wandlungsfähiger Wald

Beeindruckend, was die Naturregion Sieg zu bieten hat.
Zum Beispiel den Wälderweg rund um Herchen an der Sieg: Gleich zu Beginn das riesige Naturschutzgebiet „Wälder auf dem Leuscheid“, den Wald beiderseits des Werfer- und Igelsbachtals, den Hangwald am Höhenweg
über Herchen und zum Ausklang die uralten Eichen an der Sieg bei Stromberg. Von dieser abwechslungsreichen Naturlandschaft darf man mit Fug und Recht fasziniert sein. Es gibt Geschichtliches, es gibt die ungezählten Ausblicke und
unendlich viele Details. Ameisennester, Adlerfarn, mächtige Buchen, das Spektakel der Vögel in den Büschen und Bäumen. Einfach erholsam schön.

Start und Ziel
Wanderparkplatz Stromberg, Ringwallstraße, 51570 Windeck
Alternativ: Bhf. Herchen oder Wanderparkplatz Kuchhausen
An-, Abreise
ÖPNV: Bhf. Herchen ist mit RE9 und S12 erreichbar

PKW
A3 und A560 mit Anschluss an L333 nach Windeck-Stromberg
Parken: Parkplatz Ringwallstraße (50°45‘25.83“N / 7°30‘56.79“E)

B8 nach Weyerbusch, weiter auf L276 und L147 bis Kuchhausen
Parken: Wanderparkplatz Kuchhausen (50°45‘25.83“N/7°30‘56.79“E)
Tourprofil
Moderat mit längeren Steigungen und Trampelpfaden – Einkehrmöglichkeiten
in Herchen – ausgestattet mit Infotafeln
Sehenswürdigkeiten
Mittelalterliche Ringwallanlage, Heilbrunnen Ohmbach, Eichenhain Stromberg

Wegbeschreibung

Gleich zu Beginn führt Sie der Weg mitten ins Naturschutzgebiet „Wälder auf dem Leuscheid“ mit seinen naturnahen Buchenwäldern, Bachtälern und Feuchtheiden. Mit etwas Glück begegnen Ihnen unterwegs seltene Tierarten wie Schwarzspecht, Feuersalamander oder Bergmolch. Sie queren den Kesselbach, wandern durch den tiefen Wald, passieren junge Eichenhänge und erreichen eine mittelalterliche Ringwallanlage. Sie diente wohl vor allem dem Schutz der Bevölkerung bei Angriffen. Bergauf geht die Route weiter und führt durch finstere Fichtenbestände und lichte Laubwälder. Kurz nach dem Sendemast bietet sich die Möglichkeit für einen Abstecher zum Blauen Stein. Ein Trampelfad führt ins verträumte Werfer Bachtal, wo sich Passagen im Wald und entlang von Wiesen abwechseln. Tief im Wald stoßen Sie auf den Heilbrunnen bei Ohmbach, wo Bänke und Tische zur Rast einladen. Der Sage nach soll das Quellwasser einst eine erblindete Raubrittertochter geheilt haben. Auf Pfaden schlängelt sich der Weg durch Fichten- und Laubwald talwärts bis Herchen. Über Treppen erreichen Sie die Eisenbahnbrücke über die Sieg und passieren den Herchener Bahnhof. Bergauf, bergab führt Sie das letzte Tourstück durch Wald und über Wiesen zurück nach
Stromberg, wo Sie nach einer Rast im Eichenhain die Siegbrücke queren und den Ausgangspunkt erreichen.

Informationen

Länge: 18 km

Schwierigkeitsgrad: mittel

Route ist ausgeschildert.

Route ist nicht organisiert.

Route ist ein Rundweg.

+ Interessantes am Weg

+ GPX Track

+ Photos

Imagefilm der Naturregion Sieg

Photogalerie Erlebniswege