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Holzweg

Zurück zur Natur

Der Holzweg führt durch einen nachhaltig bewirtschafteten Wald, der sich in vielen Merkmalen von einem Hochwald/Fichtenforst unterscheidet. Die Stufigkeit eines Waldes durch das unterschiedliche Alter der Bäume zeichnet das intakte Ökosystem Wald aus und wird dem Wanderer auf diesem Weg eindrucksvoll vor Augen geführt. Bei genauer Betrachtung eröffnet sich ein wahrer Mikrokosmos mit Spechten, Moosen, Pilzen und vielem mehr.


Erfahrungsbericht bei www.WandernBonn.de

Start und Ziel
Wanderparkplatz an der K17 im Derenbachtal
+50° 47‘ 48.89“ +7° 20‘ 31.23“

An-/Abreise
ÖPNV: Haltestelle der Linie 531 des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg
ab Bhf. Hennef
PKW: A560, AS Hennef (Sieg) (Ost) – B478 –nach Ortsausgang Bröl Richtung Winterscheid zum Wanderparkplatz Derenbachtal

Tourprofil
Einige kurze, aber fordernde Höhenunterschiede im An- und
Abstieg – auch für Kinder geeignet (nicht für Kinderwagen) –
sehr schöne Rastplätze am Weg


http://wandernbonn.de/2012/10/19/ob-schnell-oder-langsam-der-holzweg-ist-ein-erlebnis/

Wegbeschreibung

Gleich hinter dem Wanderparkplatz Derenbachtal spa­zieren Sie flankiert von hohen Fichten und alten Laub­bäumen auf einem schmaler werdenden Weg bergauf. Mitten im Wald, in dem sich Buchen­, Fichten­ und Mischwald abwechseln, trifft man auf die „Nutscheid Höhenhandelsstraße“, einen alten Verbindungsweg zwischen Köln und dem Siegerland. Anfangs noch auf breiteren Wegen, später dann abwechselnd bergab und bergauf – teils auf sehr schmalen Pfaden – geht es weiter an einer Schutzhütte vorbei und steil hinunter in die Nähe des Derenbaches. Danach führt die Route auf einem Waldpfad in leichten Serpentinen bergauf, bis das Örtchen Winterscheid mit seiner schönen romani­schen Kirche St. Servatius erreicht ist. Nach der Hälfte der Wanderung bietet sich hier eine Rast in einem der einladenden Gasthöfe an. Über Wiesen führt der Weg steil bergab, später dann über schöne Wege durch den Mittelwald bergauf, bis zum Dörfchen Schreckenberg mit seinen alten Obstbäumen und Fachwerkhäusern. Weiter geht es entlang unterschiedlich alter und hoher Bäume am Wegesrand; das reichlich vorhandene Totholz bietet Insekten, Pilzen und Moosen jede Menge Platz. Die vielen großen Bäume und die kleine­ren Bäumchen zwischen ihnen sind hier deutliche Zei­chen für einen naturnah bewirtschafteten Wald. Vorbei an einer Schutzhütte führt ein Waldweg bequem, aber steil den Rennenberg hinab, bis Sie wieder aus dem dichten Grün treten und den Ausgangspunkt erreichen.

Informationen

Länge: 10,5 km

Schwierigkeitsgrad: mittel

Route ist ausgeschildert.

Route ist nicht organisiert.

Route ist ein Rundweg.

+ Interessantes am Weg

+ GPX Track

+ Photos

Imagefilm der Naturregion Sieg

Photogalerie Erlebniswege