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Mönchweg

Stille Stunden in Wald und Tal

Dieser abwechslungsreiche Rundwanderung vermittelt einen kleinen Eindruck von der Landschaft unterhalb der Wahnbachtalsperre in ihrer Natürlichkeit und Veränderung. Das Leben im Vallis felix, dem seligen Tal, wurde von der Mitte des 13. bis zum Beginn des 19. Jh. durch das Franziskanerkloster geprägt (1231 erstmals urkundlich erwähnt, war es das erste Franziskanerkloster nördlich

der Alpen). Mit zunehmender Bewirtschaftung der klösterlichen Anlagen entwickelte sich die Besiedlung des Tales. Menschen fanden Arbeit und
geistigen Beistand. Von den Gebäuden blieb die im 13. Jh. erbaute und Ende des 19. sowie Mitte des 20. Jh. umfassend renovierte Klosterkirche (älteste Franziskanerkirche in Deutschland) erhalten. Heute ist das Bild des Tals wesentlich durch die Wahnbachtalsperre mit ihrer mächtigen Staumauer geprägt. Die so veränderte Landschaft schafft völlig neue Perspektiven und Aktivitätsmöglichkeiten.

Start und Ziel
Wanderparkplatz „Siegelsknippen“

An-, Abreise
ÖPNV: Linie 511 und SB56 von und nach Bhf. Siegburg
PKW: A3, AS Lohmar, B484 – B56 – Ortseingang Heide

Parken
Wanderparkplatz Siegelsknippen (50°49‘4.17‘‘N 7°15‘47.66‘‘E)

Tourprofil
Ruhige Waldwege und asphaltierte Sträßchen – steiler kurzer Pfadabschnitt
zur Talsperre – schöne Rastplätze – Einkehrmöglichkeiten in Siegburg und Hennef – ausgestattet mit Infotafeln

Tipp
Klosterkirche mit romanischem Wandtabernakel

Erfahrungsbericht
bei www.wandernbonn.de

Für Kinder geeignet

nicht für Kinderwagen geeignet

Wegbeschreibung

Die Rundwandertour mit gut 8 Kilometern Länge startet am „Siegelsknippen“ als reiner Waldspaziergang. Ein Forstweg verläuft durch die Stille des Kaldauer Waldes. Die asphaltierte Seligenthal er Straße führt vorbei an der Ruine der im Krieg zerstörten Ummigstalbrücke zur idyllisch gelegenen Klosteranlage. Durch das Tal setzt sich der Weg teils auf schmaleren Waldwegen fort, von Zeit zu Zeit begleitet Sie der muntere Wahnbach Richtung Talsperre. Das letzte Stück ist ein steiler, wenn auch kurzer Wurzelpfad zum Höhenkamm. Oben angelangt, entschädigt der grandiose Ausblick von der Staumauer auf die tiefblaue Wasserfläche für die Mühen. Nach einem kurvigen Straßenabschnitt bergauf geht es an Feld und Obstwiesen vorbei zu Gut Umschoß. Nach einer Passage durch eine schöne Nussbaum-Allee erwartet Sie noch ein Naturdenkmal: eine alte Rotbuche von enormem Umfang. Ein Pfad durchs Ummigsbachtal, der mehr fach
das Bächlein quert und Teiche passiert, bringt Sie durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt.

Informationen

Länge: 8,3 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

Route ist ausgeschildert.

Route ist nicht organisiert.

Route ist ein Rundweg.

+ Interessantes am Weg

+ GPX Track

+ Photos

Imagefilm der Naturregion Sieg

Photogalerie Erlebniswege